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1200 Kolpinger feiern 200. Geburtstag Adolph Kolpings in Hildesheim


Mit einem festlichen Gottesdienst und einem abwechslungsreichen Festakt hat das Kolpingwerk Diözesanverband Hildesheim den 200. Geburtstag des Gesellenvaters begangen. Rund 1.200 Kolpinger mit 110 Bannerabordnungen aus allen Teilen des Bistums waren dazu in das Veranstaltungszentrum „Halle 39“ in Hildesheim gekommen.



 


       Sie erlebten zunächst einen festlichen Gottesdienst, den Bischof Norbert Trelle mit ihnen feierte. In seiner Predigt unterstrich der Bischof die Bedeutung Kolpings auch für seinen eigenen Lebensweg. Er ermunterte die Mitglieder, wie der selige Gründer ihren Glauben in den Alltag zu übersetzen. Außerdem forderte er die Kolpingmitglieder auf, sich zu Wort zu melden, wenn öffentlich über Wert und Würde von Ehe und Familie debattiert werde und das katholische Verständnis von Ehe als Sakrament dabei deutlich zu machen.


 


       Die Predigt erfolgte in der besonderen Form eines Dialoges mit Diözesanpräses Klaus Funke


 


       Beim Festakt am Nachmittag konnte der Diözesanvorsitzende Andreas Bulitta zahlreiche Gäste aus dem öffentlichen Leben begrüßen. Der Präsident  des niedersächsischen Landtages, Bernd Busemann, hob in seiner Festansprache die Bedeutung des Sozialreformers Kolping auch für die heutige Gesellschaft hervor. Kolping wäre begeistert, wenn er sehen könnte, was seine geistigen Nachfahren aufgebaut hätte, hob Busemann lobend hervor.



       Die Bürgermeisterin der Stadt Hildesheim, Beate König, bezeichnete in ihrem Grußwort die Kolpingfamilien als „Orte gelebter Solidarität“, die sich sowohl um ihre Pfarrgemeinde als auch um internationale Partnerschaften kümmern.


 


       Viele dieser lobenden Worte bestätigte Adolph Kolping dann selbst, der überraschend erschien und sich mit vielen Originalaussagen in das Programm einmischte.


 


       Andreas Bulitta zeichnete die langjährigen verdienten Mitglieder Herbert Jäschke aus Hildesheim und Adolf Fasshauer aus Hannover  mit der Wolfgang-Freter-Plakette aus. Außerdem wurden Kinder gewürdigt, die in den letzten Jahren in die Kolpingfamilie eingetreten sind und aus der Hand des Maskottchens „Schnuffi“ Geschenke entgegen nehmen konnten.


 


       Durch das von Christoph Kandora und Martin Knöchelmann moderierte Programm zog sich die Präsentation der Veranstaltungen des Jubiläumsjahres, die in den verschiedensten Teilen des Bistums zu einzelnen Themenbereichen stattgefunden hatten. Dadurch wurde die Vielfalt der inhaltlichen Arbeit des Kolpingwerkes auf beeindruckender Weise deutlich.


 


       Zum Abschluss durften einige prominente Gäste eine wunderschöne Geburtstagstorte anschneiden, die Bäckermeister und Kolpingbruder Godehard Höweling aus Diekholzen gebacken und in großartiger Weise verziert hatte.



       Viele Teilnehmer lobten anschließend in Worten und Emails den Tag als beeindruckendes und motivierendes Erlebnis. Die große Teilnehmerzahl war eine Herausforderung für die Organisatoren, aber zugleich ein Zeichen für die Lebendigkeit des Kolpingwerkes und die ungebrochen hohe Bedeutung des Gründers und Gesellenvaters für die heute in den Kolpingfamilien aktiven Mitglieder.


 

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